Sorède liegt am Südostrand der Pyrenäen, wo das Massane-Tal tief in die Landschaft eingeschnitten ist. Mehr als zwei Drittel des Gemeindegebiets sind bergiges Gelände, durchzogen von drei Hügelketten, die zwei Täler umschließen. Der höchste Punkt ist der Pic Néoulos mit über tausend Metern Höhe.
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort im Zusammenhang mit der Kirche Saint-Assiscle et Sainte-Victoire, die im elften Jahrhundert entstand. Später wurde sie mehrfach umgebaut, zuletzt im achtzehnten Jahrhundert. Die Gemeinde wuchs durch die Eingliederung des Weilers Lavail im frühen neunzehnten Jahrhundert.
Besonders bekannt ist das Tal der Schildkröten, ein Naturgebiet mit markanten Felsformationen. Historisch bedeutsam sind auch die Ruinen des Château d’Ultère aus dem Mittelalter und die Kapelle Notre-Dame-du-Château aus dem achtzehnten Jahrhundert.