Speyer liegt in der Oberrheinischen Tiefebene an der Mündung des Speyerbachs in den Rhein und ist Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Stadt grenzt im Süden an Römerberg, im Westen an Dudenhofen, im Norden an Waldsee und Otterstadt und jenseits des Rheins an Ketsch und Hockenheim. Durch die Rheinniederung, die Niederterrasse und die Hochterrasse geprägt, erreicht Speyer Höhenlagen zwischen etwa 93 und 113 Metern über Normalnull.
Als römische Gründung unter dem Namen Noviomagus entstand hier ein Militärposten, der später zur Stadt wurde. Im Mittelalter entwickelte sich Speyer zur freien Reichsstadt und zählte zu den bedeutendsten Städten des Heiligen Römischen Reiches. Nach der Zerstörung im 17. Jahrhundert und einer langen Pause wurde die Stadt wiederaufgebaut. Seit 1816 gehörte Speyer zur bayerischen Pfalz, bevor es 1945 Teil von Rheinland-Pfalz wurde.
Bekannt ist Speyer vor allem für seinen Kaiser- und Mariendom, die größte erhaltene romanische Kirche der Welt und UNESCO-Welterbe. Auch die jüdischen Stätten der Stadt, Teil des SchUM-Welterbes, sind von internationaler Bedeutung. Die Stadt verbindet historische Bauwerke mit einer lebendigen Kulturlandschaft, die von den Flussterrassen und dem Auwald geprägt ist.