Stanzach liegt versteckt im Lechtal, wo das Namloser Tal einmündet. Der Ort breitet sich auf einer Lechterrasse aus, während sich im Süden der Nerenkopf als Hausberg erhebt. Zu den höchsten Gipfeln der Gemeinde zählen die Tauberspitze, die Elmer Kreuzspitze und die Bschlaber Kreuzspitze. Das Gemeindegebiet umfasst Almen, Wälder und hochalpines Gelände, während das Almdorf Fallerschein heute als Feriensiedlung dient.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stanzach im Jahr. Früher gehörte der Ort zur Herrschaft der Staufer, bevor er an Tirol fiel. Der Name leitet sich von „Stanzahe“ ab und deutet auf eine frühere Funktion als Rastplatz für Holzarbeiter hin. Ein bekanntes Haus, das „Älbele“, stammt aus dieser Zeit und wird seit Generationen weitergegeben.
Die Gemeinde ist geprägt von ihrer Pfarrkirche und der Rauth-Kapelle. Bekannt ist auch der Komponist Wilhelm Lechleitner, der hier geboren wurde. Die Wirtschaft wird vom Dienstleistungssektor dominiert, insbesondere durch den Verkehr. Die Lechtalstraße durchquert das Gemeindegebiet und verbindet Stanzach mit Berwang und der Fernpassstraße.