Stolberg liegt im Vennvorland, wo der Vichtbach ein enges Tal formt. Die Stadt breitet sich zwischen dem Donnerberg und dem Bauschenberg aus, mit Höhenlagen, die bis über 300 Meter reichen. Wälder bedecken fast die Hälfte des Gebiets, während die Talsohle nur 180 bis 200 Meter hoch ist. Die Inde und der Vichtbach prägen die Landschaft, ebenso wie die Wehebachtalsperre, das größte stehende Gewässer.
Die Wurzeln Stolbergs reichen bis zur Burg in der Altstadt zurück, die dem Ort seinen Namen gab. Schon früh prägte die Metallverarbeitung das Leben hier, besonders die Kupfer- und Messingherstellung. Diese Industrie brachte Wohlstand, hinterließ aber auch Altlasten. Die Stadt trägt deshalb den Beinamen Kupferstadt und wirbt mit ihrer langen Tradition in der Metallverarbeitung.
Heute ist Stolberg vor allem für seine historischen Kupferhöfe und Reitwerke bekannt. Die Altstadt mit der Burg bleibt das Wahrzeichen, während die Galmeiflora und die renaturierten Halden wie die Halde Schlossberg zu den Sehenswürdigkeiten zählen. Die Stadt setzt sich für Naturschutz ein, etwa durch das Vennvorland oder das Naturschutzgebiet Schomet. Regelmäßige Wanderwege und Lehrpfade laden zur Erkundung der Umgebung ein.