Tábor liegt in der Südböhmischen Region und zählt etwa Einwohner. Die Stadt prägt eine hügelige Landschaft mit dem Fluss Luschnitz, die ihr ein malerisches Bild verleiht.
Gegründet wurde Tábor als Zentrum der hussitischen Bewegung, die sich gegen kirchliche Privilegien richtete. Nach der Hinrichtung von Jan Hus im frühen 15. Jahrhundert entstand hier eine radikale Gemeinschaft, die nach urchristlichem Vorbild lebte. Im Laufe der Zeit verlor die Stadt ihren revolutionären Charakter und entwickelte sich zu einer Handels- und Handwerkerstadt.
Bekannt ist Tábor für sein historisches Stadtzentrum, das als Denkmalreservat gilt. Sehenswürdigkeiten wie die Burg Kotnov, das Hussitenmuseum und unterirdische Gänge zeugen von der bewegten Vergangenheit. Jährlich zieht das Mighty Sounds-Festival Musikfans an, während der Cyklokros Tábor zu den bedeutendsten Rennen im Cyclocross zählt.