Tauche liegt im Südwesten des Landkreises Oder-Spree in Brandenburg, wo sich die Spree zwischen dem Schwielochsee und dem Unterspreewald schlängelt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich beiderseits des Flusses und ist geprägt von Wäldern und Seen. Nördlich der Spree befindet sich der namensgebende Ort auf der Beeskower Platte, während die Gemeinde nur wenige Kilometer von Beeskow entfernt ist. Im Norden grenzt sie an das Amt Scharmützelsee und Rietz-Neuendorf, im Osten an Friedland und im Süden an das Amt Lieberose/Oberspreewald.
Die heutige Gemeinde entstand aus mehreren Orten, die seit dem 19. Jahrhundert verschiedenen Kreisen angehörten. Zunächst Teil des Kreises Teltow-Storkow, wechselte das Gebiet später in den Kreis Beeskow-Storkow und schließlich in den DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Nach der Wende wurde es dem Landkreis Oder-Spree zugeordnet. 2001 schlossen sich elf Gemeinden zur neuen Gemeinde Tauche zusammen, 2003 folgte die Eingliederung von Stremmen. Das frühere Amt Tauche wurde aufgelöst, seitdem ist die Gemeinde amtsfrei.
Tauche besticht durch historische Bauwerke wie das Schloss Kossenblatt und das Meteorologische Observatorium Lindenberg. In Trebatsch erinnert ein Museum an den Entdecker Ludwig Leichhardt, der hier geboren wurde. Die barocke Kirche in Lindenberg und die Dorfkirche Tauche zeugen von der langen Geschichte der Region. Eine Besonderheit ist die einzige Handseilzugfähre Brandenburgs zwischen Ranzig und Leißnitz. Die Landschaft lädt mit Seen und Wäldern zum Verweilen ein, während Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Günter de Bruyn oder der Meteorologe Richard Aßmann mit der Gemeinde verbunden sind.