Teplá liegt im westlichen Böhmen, eingebettet im Tepler Hochland am rechten Ufer der Tepl. Östlich von Marienbad gelegen, erstreckt sich die Stadt über ein weitläufiges Gebiet von über elftausend Hektar. Südwestlich des Zentrums finden sich die Trinkwassertalsperre Podhora und der Betlémský rybník, ein Teich mit Campingplatz.
Erstmals erwähnt wird Teplá im Jahr 1197 als Besitz des Klosters Tepl, das durch eine Schenkung des Gaugrafen Hroznata von Ovenec entstand. Nach der Verpfändung des Egerlandes verlor der Ort seine Bedeutung als Grenzstadt, doch 1385 erhielt er Stadtrechte. Immer wieder wurde Teplá von Bränden, Pest und Kriegen heimgesucht, darunter die Hussitenkriege und der Dreißigjährige Krieg. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Handwerkerort und Verwaltungszentrum.
Prägend für Teplá ist das Prämonstratenserkloster mit seiner Stiftskirche Maria Verkündigung. Die barocke Dekanalkirche des Hl. Ägidius und die Kapelle der Hl. Dreifaltigkeit zeugen von der kulturellen Blüte. Persönlichkeiten wie der Klosterarzt Johann Josef Nehr, der die Gründung des Kurorts Marienbad mitprägte, oder der Olympiasieger Gerhard Auer stammen aus Teplá. Die Stadt verbindet damit historische Tiefe mit landschaftlicher Schönheit.