Tobaj liegt im südlichen Burgenland, eingebettet im Tal der Strem. Mit über 58 Quadratkilometern gehört die Gemeinde zu den größten des Landes. Das pannonische Klima prägt die Landschaft, während der Ort selbst von sanften Hügeln umgeben ist.
Erstmals 1428 urkundlich erwähnt, gehörte Tobaj jahrhundertelang zu Ungarn, bevor es nach dem Ersten Weltkrieg zu Österreich kam. 1971 wurden mehrere umliegende Dörfer eingemeindet, darunter Punitz und Tudersdorf. Historisch war die Region stark von kroatischsprachigen Bewohnern geprägt, deren Anteil im 20. Jahrhundert jedoch stark zurückging.
Heute ist Tobaj vor allem für seine katholische Pfarrkirche mit dem Heiligen Florian bekannt. Die umliegenden Hügel wie der Tobajer Kogel laden zu Wanderungen ein. Ein Sportflugplatz in Punitz und ein weitläufiges Wegenetz bieten Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Die Gemeinde beherbergt auch einen Kindergarten und eine Volksschule.