Třebihošť liegt im Norden Tschechiens in einer hügeligen Landschaft, die zum Okres Trutnov gehört. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen wie Dolní Dehtov und Horní Dehtov, die sich in der Umgebung verteilen. Ein markanter Punkt ist der Ortsteil Zvičina, bekannt für seine Wallfahrtskirche.
Die Besiedlung der Gegend begann bereits im vierten Jahrhundert, doch der Ort selbst wurde erstmals im dreizehnten Jahrhundert urkundlich festgehalten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Třebihošť zu einem Ort mit eigener Kirche und Kapelle. Wirtschaftlich prägten vor allem Handwerkszweige wie die Baumwollherstellung und die Glasperlenproduktion das Leben. Nach politischen Veränderungen im zwanzigsten Jahrhundert, darunter Vertreibungen, erholte sich die Bevölkerung langsam wieder.
Heute prägen vor allem die Kapelle Mariä Himmelfahrt und ein Denkmal aus dem Zweiten Weltkrieg das Ortsbild. Die Wallfahrtskirche in Zvičina zieht Besucher an, während die Gemeinde allmählich wieder wächst. Die Landschaft mit ihren sanften Hügeln und Wäldern bietet eine ruhige Umgebung abseits größerer Städte.