Velbert liegt im Niederbergischen Land auf den Höhenzügen des Bergischen Landes, etwa 20 Kilometer nordöstlich von Düsseldorf entfernt. Die Stadt erstreckt sich zwischen 70 und 303 Metern über dem Meeresspiegel, wobei der höchste Punkt am Großen Fettenberg und der niedrigste im Deilbach an der Grenze zu Essen liegt. Sie grenzt an die kreisfreien Städte Essen und Wuppertal sowie an Hattingen, Heiligenhaus und Wülfrath. Mit ihren rund 82.000 Einwohnern ist sie eine der größeren Städte im Kreis Mettmann.
Erstmals erwähnt wurde Velbert im Jahr 875 unter dem Namen „Feldbrahti“, was auf ein brachliegendes oder gerodetes Feld hindeutet. Schon um das Jahr 1000 entstanden erste Kirchbauten wie die Kapelle der Heiligen Ida, die später zur Alten Kirche wurde. Bergbau prägte früh die Region, wovon noch heute die Schleppbahnbrücke Oberlangenhorstbeeke zeugt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Velbert zu einem Zentrum der Schloss- und Beschlägeherstellung, das bis heute Bedeutung hat.
Die Stadt gliedert sich in die drei Bezirke Velbert-Mitte, Neviges und Langenberg, die jeweils aus historischen Stadtteilen und Außenbereichen bestehen. Prägend sind Bauwerke wie die Alte Kirche oder das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum. Neviges ist als katholischer Wallfahrtsort mit einer Gnadenbildwallfahrt bekannt, während Langenberg mit dem Sender Langenberg und dem Segelfluggelände Wallmichrath historische Bedeutung hat. Die Stadt verbindet industrielle Tradition mit landschaftlicher Vielfalt.