Zbytiny liegt im Vorland des Böhmerwaldes, wo der Zbytinský potok in die Blanice mündet. Südlich von Prachatice gelegen, wird es vom Libín überragt, der fast 1100 Meter hoch ist. Der Ort grenzt im Norden an Sviňovice, im Osten an Skříněřov und im Südwesten an Volary.
Erstmals taucht der Ort 1388 unter dem Namen Switin in Urkunden auf, als das Kloster Sancta Corona hier Besitz erwarb. Später fiel er an die Rosenberger, dann an die Eggenberger und schließlich an die Schwarzenberger. Ein großer Brand zerstörte 1736 Kirche und viele Häuser. Die Eisenbahnverbindung nach Prachatice und Wallern brachte im 19. Jahrhundert Wachstum, doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort durch Vertreibungen entvölkert und mit Neusiedlern wiederbesiedelt.
Besonders sehenswert ist die Wallfahrtskirche St. Magdalena in Svatá Magdaléna. Auf dem Libín steht der Kronprinz-Rudolf-Turm, und nicht weit entfernt liegt die Burg Hus. Die Kirche St. Veit in Zbytiny geht auf das 14. Jahrhundert zurück und prägt das Ortsbild.