Bamberg liegt in Oberfranken, eingebettet zwischen den beiden Armen der Regnitz, die als Inselstadt und Gärtnerstadt den Kern der Altstadt prägen. Im Südwesten erhebt sich das Berggebiet, während im Nordosten und Südosten weitere Stadtteile wie die Wunderburg in der Talsenke liegen. Die Regnitz verlässt die Stadt nach Nordwesten und mündet bei Bischberg in den Main. Umgeben ist Bamberg von Naturparks wie dem Steigerwald im Westen, der Fränkischen Schweiz im Osten und dem Maintal im Norden. Der höchste Punkt im Stadtgebiet ist der Altenburgberg mit.
Die Stadt geht auf eine frühe Besiedlung des Dombergs zurück, der erstmals im 6. Jahrhundert genutzt wurde. Im 10. Jahrhundert entstand hier eine Burg der Babenberger, die später in einer Fehde unterging. König Heinrich II. gründete 1007 das Bistum Bamberg und ließ den ersten Dom errichten, der später durch den heutigen Bau ersetzt wurde. Bischof Otto der Heilige erweiterte im 12. Jahrhundert die Territorien des Bistums, während die Stadt im Spätmittelalter durch Überschwemmungen und die Hussiteneinfälle geprägt wurde.
Bambergs Altstadt gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen Deutschlands und ist seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe. Prägende Bauwerke sind der Bamberger Dom mit seinem Papstgrab, das Alte Rathaus auf einer Regnitzinsel und die Neue Residenz. Die Stadt ist bekannt für ihre Biertradition und die traditionellen Gärtnereibetriebe, die mitten in der Stadt große Anbauflächen bewirtschaften. In den Schutzgebieten wie dem Hauptsmoorwald und dem Röthelbachtal finden sich seltene Pflanzen- und Tierarten.