Billerbeck liegt im westlichen Münsterland, umgeben von sanften Hügeln und durchzogen von mehreren Bächen. Westlich der Stadt Münster bildet sie die nördliche Grenze des Kreises Coesfeld und ist von Orten wie Rosendahl, Laer und Coesfeld umgeben.
Die Geschichte Billerbecks reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, als hier der heilige Liudger starb. Im 13. Jahrhundert entstand die Johanniskirche, und 1302 erhielt der Ort Stadtrechte. Prägend waren auch kriegerische Ereignisse wie Brände und Überfälle, etwa durch die Täufer oder holländische Reiter. Nach wechselnden Herrschaften unter französischer und preußischer Verwaltung entwickelte sich Billerbeck zu einem regionalen Zentrum mit Molkerei und prächtigen Bauwerken.
Besonders sehenswert sind die Propsteikirche St. Ludgerus und die historische Innenstadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem Rathaus. Die Freilichtbühne, das denkmalgeschützte Freibad und die Abtei Gerleve prägen das kulturelle Leben. Die Stadt pflegt Partnerschaften mit Gemeinden in den USA, Lettland und der Ukraine.