Dřešín liegt in Südböhmen, etwa neun Kilometer westlich von Volyně, eingebettet in die hügelige Landschaft des Vorlands des Böhmerwaldes. Das Dorf erstreckt sich am linken Ufer des Baches Peklov, am südöstlichen Hang des Hügels Na Vrších. Rund um Dřešín erheben sich weitere markante Erhebungen wie die Chrasnice im Norden oder der Na Velkém poli im Westen. Die Staatsstraße II/170 durchquert den Ort und verbindet ihn mit Nachbargemeinden wie Němětice und Vacov.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1407 und bezieht sich auf die Feste Dřešín, die damals zu einem kleinen Landadelssitz gehörte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gut mehrfach die Besitzer, darunter Adelsfamilien wie die Kotz von Dobrz oder die Chřepicky von Modlischowitz. Später fiel es an die Grafen von Althann und schließlich an die Fürsten zu Schwarzenberg. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Dřešín Teil des Gutes Přetschin. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften wurde es zunächst Teil von Vacovice, bevor es 1909 eine eigenständige Gemeinde bildete.
Besonders sehenswert ist das Schloss Dřešínek, das einst als Feste erwähnt wurde und später zu einem Schloss umgebaut wurde. Heute prägen historische Kapellen das Bild des Ortes, darunter eine in Dřešínek aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In der Umgebung finden sich geschützte Naturdenkmäler wie die Chvalšovické pastviny mit ihrer artenreichen Flora und Fauna. Auch seltene Bäume wie Schwarznussbäume und eine Winterlinde sind hier zu finden.