Čkyně liegt im Süden Böhmens an der Volyňka, eingebettet in die sanften Hügel des Jihočeský kraj. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen wie Dolany, Horosedly und Onšovice, die sich über das wellige Land verteilen. Zwischen den Dörfern finden sich vereinzelte Gehöfte und kleine Ansiedlungen, die dem Gebiet einen ländlichen Charakter verleihen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Čkyně im 13. Jahrhundert, doch seine Geschichte reicht vermutlich weiter zurück. Im Laufe der Jahrhunderte prägten Landwirtschaft und Handwerk das Leben der Bewohner, bis sich später auch industrielle Strukturen entwickelten. Ein besonderes Kapitel war die Existenz einer jüdischen Gemeinde, deren Spuren sich in einem eigenen Friedhof und einer restaurierten Synagoge widerspiegeln.
Heute ist Čkyně vor allem für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter ein Schloss und eine barocke Pfarrkirche. Jedes Jahr Ende Juli feiert die Gemeinde ein dreitägiges Volksfest, das Besucher aus der Umgebung anlockt. Ein modernes Unternehmen der AptarGroup zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern vor Ort. Die ehemalige Synagoge, einst ein Nachtclub, beherbergt heute ein jüdisches Museum und zeigt damit die Wandlungsfähigkeit des Ortes.