Ehrwald liegt am Rand des Wettersteingebirges, wo die Zugspitze als höchster Berg aufragt. Die Gemeinde breitet sich im Becken des ehemaligen Lermooser Mooses aus, durch das die Loisach fließt. Zu den Ortsteilen zählen neben dem Hauptort auch Obermoos mit der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn und Ehrwald-Schanz an einer alten Zollstation.
Der Name könnte auf einen „Anfang des Waldes“ oder einen „alten Wald“ hindeuten, möglicherweise auch auf Erzfunde in der Nähe. Urkundlich taucht Ehrwald erstmals im 13. Jahrhundert auf, etwa als Zehntort des Klosters Steingaden. Wirtschaftlich prägten Bergbau, Fassdaubenproduktion für Salinen und Weidewirtschaft das Leben, bevor der Tourismus an Bedeutung gewann.
Heute ist Ehrwald vor allem als Tourismusort bekannt, der mit der Tiroler Zugspitzbahn und mehreren Skigebieten Besucher anzieht. Ein besonderes Highlight sind die traditionellen Sonnwendfeuer, bei denen große Figuren aus Feuer am Bergkamm gestaltet werden. Die Pfarrkirche und das Heimatmuseum im Spinnhof ergänzen das kulturelle Angebot.