Engelskirchen liegt im bergischen Land, etwa vierzig Kilometer östlich von Köln. Die Gemeinde grenzt im Westen an Overath, im Norden an Lindlar und Gummersbach, im Osten an Wiehl und im Süden an Much. Der Name, der „Engels Kirchen“ bedeutet, verweist auf historische kirchliche Strukturen in der Region.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1353 als Engellerskerken. Bis ins 20. Jahrhundert blieb Engelskirchen eine kleine Siedlung, bevor es 1975 mit der benachbarten Gemeinde Ründeroth, die früher „Runde Rode“ hieß, zur heutigen Gemeinde zusammengeschlossen wurde.
Besonders bekannt ist Engelskirchen für seine historische Baumwollspinnerei Ermen & Engels, die heute Teil des Rheinischen Industriemuseums ist. Ein weiteres Highlight ist das Oelchenshammer-Museum, eine alte Schmiede. Die Gemeinde beherbergt zudem mehrere Burgen wie Ehreshoven und das Wasserschloss Alsbach. Jährlich im Advent verwandelt sich das örtliche Postamt in ein weihnachtliches Postamt, das Briefe an das Christkind beantwortet.