Wipperfürth liegt im Bergischen Land, eingebettet in die Mittelgebirgslandschaft des Oberbergischen Kreises, etwa 36 Kilometer nordöstlich von Köln. Die Stadt wird von der Wupper durchflossen, die hier noch Wipper heißt, und grenzt an Gemeinden wie Lindlar, Kürten und Hückeswagen. Mit einer Fläche von 118 Quadratkilometern umfasst sie neben dem Kernort sieben weitere Ortsteile sowie zahlreiche kleinere Ortschaften.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Wipperfürth bereits 1131 als Oppidum, also als Stadt, und erhielt früh wichtige Privilegien. Im 13. Jahrhundert folgten Stadtrechte und die Einrichtung eines eigenen Gerichts, während die Stadt durch Münzprägungen und Handel an Bedeutung gewann. Als Mitglied der Hanse unterhielt sie Verbindungen bis nach Skandinavien und Russland. Mehrfach wurde Wipperfürth durch Brände und Kriege heimgesucht, doch prägende Bauwerke wie die romanische Pfarrkirche St. Nikolaus und Reste der mittelalterlichen Stadtmauer zeugen von ihrer langen Geschichte.
Heute besticht die Stadt durch ihre historische Substanz und die malerische Flusslandschaft. Die erhaltenen Abschnitte der alten Stadtmauer und der Marktbrunnen erinnern an die mittelalterliche Blütezeit. Die umliegende Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern und Tälern lädt zu Wanderungen ein, während die Stadt selbst mit ihrer Mischung aus Tradition und Moderne überzeugt.