Feldafing liegt im oberbayerischen Landkreis Starnberg, direkt am Westufer des Starnberger Sees auf etwa 650 Metern Höhe. Die Gemeinde grenzt im Süden an Tutzing, im Norden an Pöcking und im Osten an den Starnberger See. Zu ihr gehören die Gemeindeteile Garatshausen, Wieling und die Roseninsel mit ihrem Schloss.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1116 als „Veldoluingen“, was sich auf eine Siedlung des Faidolf zurückführen lässt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Feldafing mehrfach den Besitzer: Zunächst gehörte es zur Hofmark Garatshausen, später zum Grafen La Rosée und schließlich zum Herzog Max Joseph in Bayern. Die heutige Gemeinde entstand 1818 durch die bayerischen Verwaltungsreformen.
Bekannt ist Feldafing vor allem für seine historische Villenkolonie aus dem 19. Jahrhundert, darunter die Villa Carl und die Villa Waldberta, die heute als Internationales Künstlerhaus dient. Die Roseninsel im See ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Persönlichkeiten wie die Kaiserin Elisabeth von Österreich, Thomas Manns Ehefrau Katia oder der Schauspieler Hans Albers prägten den Ort. Zudem erinnert ein Denkmal auf dem Jüdischen Friedhof an das Außenlager des Konzentrationslagers Dachau, das sich hier während der NS-Zeit befand.