Starnberg liegt im Süden Bayerns, etwa 25 Kilometer südwestlich von München, am nördlichen Ende des Starnberger Sees. Die Stadt ist von einer reizvollen Seenlandschaft umgeben und dient als beliebter Ausflugs- und Erholungsort. Mit mehreren Gemarkungen wie Hadorf, Hanfeld oder Wangen erstreckt sie sich über ein größeres Gebiet.
Die Geschichte Starnbergs reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als der heutige Gemeindeteil Achheim erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Name Starnberg tauchte erst 1226 auf und bezog sich auf eine Siedlung nahe der späteren Burg. Diese Burg, im Besitz der Grafen von Andechs-Meranien, wurde 1244 erstmals genannt und ging später an die Wittelsbacher über. Im 15. Jahrhundert wandelte sie sich von einer Festung zur Sommerresidenz des Münchner Hofes. Prunkvolle Bauten und Gartenanlagen machten sie zum Zentrum höfischen Lebens mit Festen und Jagden.
Heute prägen historische Villen und moderne Bauten das Stadtbild, darunter das ehemalige Schloss und die Uferpromenade. Die Eisenbahnverbindung nach München ab 1854 und die Dampfschifffahrt auf dem See trieben die Entwicklung voran. Starnberg wurde zu einem gefragten Wohnort für Künstler, Wissenschaftler und Kaufleute. Das erste deutsche Wellenbad „Undosa“ und luxuriöse Hotels unterstrichen seinen Ruf als eleganten Erholungsort. Die malerische Umgebung mit dem See und den umliegenden Hügeln macht die Stadt bis heute attraktiv.