Tutzing liegt im oberbayerischen Landkreis Starnberg am Westufer des Starnberger Sees. Die Gemeinde umfasst die Gemarkungen Traubing und Tutzing und ist Teil einer seenreichen Landschaft.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr durch eine Schenkung an das Kloster Benediktbeuern, doch bereits in vorrömischer Zeit gab es hier Siedlungen. Im Mittelalter prägte die Familie der Tuzzinger den Namen, später übernahmen Münchner Patrizier die Herrschaft. Kriege und Seuchen trafen das Fischerdorf schwer, bis der Eisenbahnanschluss 1865 einen Wandel einleitete.
Das barocke Schloss Tutzing mit seinem französischen Park ist das kulturelle Herz des Ortes. Die Evangelische Akademie nutzt das Gebäude heute für bedeutende politische Tagungen. Ein weiteres Wahrzeichen ist das Kloster der Missions-Benediktinerinnen, das seit über einem Jahrhundert besteht. Die Nähe zum See und die historischen Bauwerke machen Tutzing zu einem Ort mit besonderem Charme.