Hallenberg liegt als kleinste Stadt Nordrhein-Westfalens am Rande des Rothaargebirges im Hochsauerlandkreis, wo die Nuhne durch das Gebiet fließt und die Weife in sie mündet. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln wie dem Bollerberg und dem Heidekopf, während sich im Osten die Breite Struth ausdehnt. Die Stadt grenzt im Norden an Winterberg und Medebach, im Süden an hessische Gemeinden wie Allendorf und Frankenberg.
Die Stadt wurde vom Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden als Grenzfestung gegründet, um die wichtige Heidenstraße zu schützen und erzbischöflichen Besitz zu sichern. Ursprünglich gab es dort eine Burg, die später zur Stadt ausgebaut wurde. Hallenberg blieb lange eine Ackerbürgerstadt, bis sich im 20. Jahrhundert Gewerbe und Tourismus entwickelten.
Hallenbergs historische Altstadt mit ihrer ehemaligen Burg und der Pfarrkirche prägt das Bild. Die Stadt ist umgeben von Wäldern, die fast die Hälfte des Gebiets einnehmen, während Felder und Siedlungen den Rest teilen. Durch seine Lage an alten Handelswegen und die wechselvolle Geschichte mit Bränden und Kriegen hat Hallenberg eine besondere Identität bewahrt.