Harnes liegt im Norden Frankreichs, im Département Pas-de-Calais, wo einst der Steinkohlebergbau prägend war. Die Stadt befindet sich zwischen den Orten Lens und Douai, umgeben von einer dicht besiedelten Landschaft. Ein Kanal durchzieht das Gebiet, während im Süden und Westen Nachbarorte wie Fouquières-lès-Lens und Loison-sous-Lens liegen. Die Umgebung ist noch heute von den Spuren des Bergbaus geprägt, etwa durch die alten Arbeitersiedlungen und eine markante Abraumhalde, die sich deutlich über das flache Land erhebt.
Die Wurzeln von Harnes reichen weit zurück, doch seine Entwicklung war eng mit dem Steinkohlebergbau verbunden. Dieser Industriezweig prägte über lange Zeit die Wirtschaft und das Leben der Bewohner. Die Spuren der Vergangenheit zeigen sich noch heute in den charakteristischen Bergarbeitersiedlungen und der Abraumhalde, die als stumme Zeugen der industriellen Ära dienen.
Heute ist Harnes vor allem durch seine Kirchen bekannt, darunter die Sacré-Cœur und die Saint-Martin. Eine historische Windmühle erinnert an die ländlichen Wurzeln der Region, bevor der Bergbau die Landschaft veränderte. Die Stadt pflegt internationale Beziehungen durch Städtepartnerschaften mit Orten in Polen, Deutschland, Burkina Faso, Schottland, Italien und Frankreich. Persönlichkeiten wie der Musikwissenschaftler Pierre Albert Castanet stammen aus Harnes und tragen zu seinem kulturellen Erbe bei.