Heilsbronn liegt eingebettet in ein waldreiches Tal des Rangaus, mitten in Mittelfranken zwischen Nürnberg und Ansbach. Die Schwabach entspringt im nahen Ketteldorfer Wald, während die Stadt von weiteren Wäldern wie dem Ketteldorfer umgeben ist. Nachbarorte sind unter anderem Roßtal und Windsbach, die sich im Uhrzeigersinn anschließen.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als ein fränkischer Grundherr hier eine Quelle entdeckte und den Ort „Haholdesbrunn“ gründete. Später entstand durch die Grafen von Abenberg und Ritter von Heideck eine Kapelle, bevor 1132 das Zisterzienserkloster Heilsbronn gegründet wurde. Das Münster des Klosters diente von 1297 bis 1625 als Grablege der fränkischen Hohenzollern. Im 18. Jahrhundert gehörte Heilsbronn zeitweise zu Preußen, bevor es 1806 bayerisch wurde.
Heute prägen vor allem das ehemalige Zisterzienserkloster und seine Bauwerke das Stadtbild. Der Katharinenturm, 1770 bis 1774 auf alten Fundamenten errichtet, ist ein markantes Wahrzeichen. Das Münster mit seiner unterirdischen Quelle und der Gruft der Hohenzollern zieht Besucher an. Ein stadtgeschichtliches Museum und ein Musikinstrumentenmuseum im Katharinenturm ergänzen das kulturelle Angebot. Die Stadt ist Teil der Metropolregion Nürnberg und des Tourismusverbands Romantisches Franken.