Windsbach liegt im fränkischen Rangau, eingebettet zwischen sanften Hügeln und ausgedehnten Wäldern. Die Fränkische Rezat und ihre Nebenflüsse durchziehen das Gebiet, während der Rötelbuck mit über 440 Metern zu den höchsten Erhebungen zählt. Die Stadt ist etwa auf halber Strecke zwischen Ansbach und Nürnberg gelegen und von ausgedehnten Waldflächen wie der Prünst umgeben.
Erstmals im frühen 12. Jahrhundert als Windesbach erwähnt, geht der Name vermutlich auf einen Gründer namens Winid zurück. Windsbach erhielt bereits im 13. Jahrhundert Stadtrechte und wurde später Sitz eines Oberamtes. Besonders prägend war die Ansiedlung evangelischer Glaubensflüchtlinge aus Österreich während und nach dem Dreißigjährigen Krieg, deren Nachkommen bis heute das Stadtbild mitprägen.
Die historische Altstadt mit ihren beiden erhaltenen Stadttoren und Teilen der alten Stadtmauer zeugt von der mittelalterlichen Bedeutung. Die Stadtkirche St. Margareta und das restaurierte Rentamt mit seiner barocken Architektur sind markante Bauwerke. Berühmt ist Windsbach zudem für den international bekannten Windsbacher Knabenchor, der 1946 gegründet wurde und bis heute kulturell wirkt.