Imsterberg liegt im österreichischen Bundesland Tirol, am südlichen Ufer des Inns gegenüber der Stadt Imst. Die Gemeinde erstreckt sich über die Hänge des Venetmassivs und umfasst mehrere verstreute Weiler sowie die Ortsteile Imsterau und Erlenau am Talboden. Mit einer Seehöhe von rund 844 Metern reicht das Gemeindegebiet von 724 bis 1074 Metern.
Erste Spuren einer Besiedlung deuten alte Flurnamen an, doch urkundlich erwähnt wurde Imsterberg erstmals im 13. Jahrhundert. Damals waren die Starkenberger als Grundherren tätig und ließen Rodungen durch Pächter vornehmen. Später gehörte der Ort zum Gericht Imst, bevor er 1629 steuerlich von der Au getrennt wurde. Nach der Einrichtung der politischen Gemeinde 1811 und der bayerischen Besatzung folgte 1891 die Pfarrerhebung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Ort schwere Schäden durch amerikanische Panzerbeschüsse.
Besonders geprägt ist Imsterberg durch seine sakralen Bauwerke wie die Pfarrkirche Mariä Sieben Schmerzen und mehrere Kapellen in den Ortsteilen. Wirtschaftlich spielt neben Landwirtschaft und Schnapsbrennereien vor allem das Laufwasserkraftwerk eine zentrale Rolle. Touristisch lockt die Venet Alm als Ausflugsziel, während die Haltestelle der Arlbergbahn die Anbindung sichert. Ein bekanntes Wappen und der Bildhauer Johann Schnegg runden das Bild der Gemeinde ab.