Kalefeld liegt im südlichen Niedersachsen, eingebettet zwischen Harz und Solling, unweit der Aue und der Leine. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von mehr als achtzig Quadratkilometern, wobei fast vierzig Prozent davon von Wäldern bedeckt sind. Zu ihr gehören mehrere Ortsteile, darunter Echte und Westerhof, und sie grenzt an Städte wie Northeim und Einbeck sowie an kleinere Gemeinden in der Umgebung.
Die erste schriftliche Erwähnung Kalefelds stammt aus dem Jahr der urkundlichen Nennung durch einen karolingischen Herrscher. In der Geschichte des Ortes spielten militärische Auseinandersetzungen eine Rolle, darunter eine Schlacht im Vorfeld des Schmalkaldischen Krieges. Zerstörungen durch den Dreißigjährigen und den Siebenjährigen Krieg prägten die Entwicklung ebenso wie spätere Eingemeindungen im Zuge einer Verwaltungsreform.
Besonders sehenswert ist die neugotische Liebfrauenkirche, ein Bauwerk aus Backstein mit markantem Zinkblechdach. Auch die Burg Westerhof, eine spätmittelalterliche Anlage, und die romanische Weißenwasserkirche zeugen von der Vergangenheit. Ein besonderes archäologisches Zeugnis ist ein römisches Schlachtfeld aus dem dritten Jahrhundert, dessen Funde heute im Landesmuseum Braunschweig zu sehen sind.