Kunreuth liegt im oberfränkischen Landkreis Forchheim und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gosberg. Die Gemeinde besteht aus den vier Gemeindeteilen Ermreus, Kunreuth, Regensberg und Weingarts. In Regensberg findet sich die Burgruine Regensberg mit ihrer Burgkapelle. Die Nachbargemeinden sind Leutenbach, Gräfenberg, Igensdorf, Hetzles, Effeltrich und Pinzberg.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kunreuth im Jahr 1120 in einer Schenkungsurkunde für das St.-Egidien-Spital Bamberg. Die Burg von Regensberg ist seit 1251 als Bamberger Lehen nachweisbar, während das Wasserschloss der Herren von Egloffstein seit 1412 ebenfalls unter Bamberger Herrschaft stand. Im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde Kunreuth zerstört, doch bereits 1560 wurde der Ort evangelisch. Bis 1700 blieb Kunreuth unter Bamberger Herrschaft, bevor es sich befreite und das Schloss zur Kanzlei des Kantons Gebürg der Reichsritterschaft wurde. Seit 1805 gehört Kunreuth zu Bayern.
Prägend für Kunreuth sind das Schloss Kunreuth, die Lukaskirche und der Kulturweg. Auch das Rathaus, das ehemalige Gasthaus zur Krone sowie die St.-Georgs-Kirche in Weingarts und die Burgruine Regensberg mit ihrer Kapelle zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Persönlichkeiten wie der Theologe Christoph Reich oder der Staatskanzler Friedrich von Müller stammen aus Kunreuth.