Quirós liegt in der autonomen Region Asturien und ist von Bergen und Tälern geprägt. Im Norden grenzt es an Santo Adriano und Morcín, im Süden an Lena und die Provinz León, im Westen an Proaza und Teverga sowie im Osten an Riosa. Der Hauptort Bárzana beherbergt die Gemeindeverwaltung.
Frühe Spuren wie Dolmen und Wallburgen bei La Cobertoria sowie eine Kupfermine bei Aramo zeigen, dass die Region bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Während der Römerzeit und später unter den Westgoten und Mauren blieb die Gegend von Bedeutung. Im Königreich Asturien wurde Quirós dem Erzbistum Oviedo unterstellt, bis es im 16. Jahrhundert durch Philipp II. und Papst Gregor XIII. das Gemeinderecht erhielt.
Das Wappen der Gemeinde zeigt oben das Engelskreuz, links unten ein Symbol für das Kastell Alba und rechts unten das Wappen der einflussreichen Familie Quirós aus dem Mittelalter. Zahlreiche Bauwerke aus romanischer Zeit, Nekropolen und Wallburgen prägen die Landschaft. Besonders sehenswert ist das Ethnographische Museum, das die Geschichte und Volkskunst der Region dokumentiert.