Marienmünster liegt im Nordosten Nordrhein-Westfalens, eingebettet im Weserbergland und im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge. Die Stadt gehört zum Kreis Höxter, dem östlichsten Kreis des Landes. Wichtige Flüsse sind die Niese und die Brucht, die das hügelige Gelände durchziehen. Die Landschaft ist von starken Höhenunterschieden geprägt, mit Kuppen und Senken, die sich kleinräumig abwechseln. Der höchste Punkt erreicht etwa 340 Meter, während der niedrigste bei rund 162 Metern liegt. Die Stadt erstreckt sich auf rund 64 Quadratkilometern und hat ihren Verwaltungssitz im Ortsteil Vörden.
Der Name Marienmünster geht auf ein im 12. Jahrhundert gegründetes Benediktinerkloster zurück. Marienmünster gehörte lange zur Herrschaft des Bistums Paderborn und später zum Hochstift Paderborn im Heiligen Römischen Reich. Im 19. Jahrhundert wurde es Teil Preußens und nach dem Zweiten Weltkrieg dem Land Nordrhein-Westfalen zugeordnet. Die heutige Stadt entstand erst 1970 im Rahmen einer Gebietsreform, als mehrere eigenständige Gemeinden zum neuen Marienmünster zusammengefasst wurden.
Prägend für Marienmünster ist das ehemalige Kloster, das dem Ort seinen Namen gab. Der Ortsteil Vörden dient als zentraler Ort mit Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen. Die Stadt ist von einer abwechslungsreichen Natur umgeben, die durch ihre geologischen Besonderheiten – wie Kalkstein, Sandstein und Tonmergel – geprägt ist. Landwirtschaft und Wälder wechseln sich ab, während das Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern zum Aufenthalt einlädt.