Mönichkirchen liegt im Südosten Niederösterreichs, wo das Wechselgebirge allmählich in die Hügellandschaft des Industrieviertels übergeht. An der Grenze zur Steiermark durchzieht der Tauchenbach das Gemeindegebiet, das zu zwei Dritteln von Wäldern bedeckt ist. Mit fast tausend Metern Seehöhe zählt der Ort zu den höchstgelegenen Siedlungen der Region, während der Kogel als markanter Gipfel aufragt.
Die Gegend war schon im Frühmittelalter besiedelt, doch erst die Johanniter prägten mit einem Hospital am Hartberg das mittelalterliche Leben. Der Name Mönichkirchen verweist auf eine klösterliche Ansiedlung, und der Ort entwickelte sich zu einem bedeutenden Marien-Wallfahrtsort. Nach einem verheerenden Brand und der Eröffnung der Wechselbahn begann der Aufstieg zum Kurort, der bis heute als Heilklimatischer Kurort gilt.
Heute ist Mönichkirchen vor allem für sein Skigebiet und die historische Wechselbahn bekannt. Die einstigen Villen aus der Kaiserzeit zeugen vom früheren Fremdenverkehr, während moderne Freizeitangebote wie ein Kletterpark und ein Modellpark Besucher anziehen. Der Ort pflegt sein kulturelles Erbe durch Lesungen für Anton Wildgans und ein jährliches Rockmusikfestival.