Schäffern liegt ganz im Osten der Steiermark, wo drei Bundesländer aufeinandertreffen: Steiermark, Niederösterreich und Burgenland. Die Gemeinde schmiegt sich an den Ostrand des Wechselgebirges, während östlich bereits die Bucklige Welt beginnt. Im Norden und Osten grenzt sie an niederösterreichische, im Süden an burgenländische Gemeinden. Die Landschaft wird von Hügeln und Tälern geprägt, die von kleinen Bächen zur Pinka entwässert werden. Der höchste Punkt im Gemeindegebiet ist der Hartberg mit 913 Metern.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Gebiet im 12. Jahrhundert, als es zum Stift Vorau gehörte. Später übernahmen die Herren von Schildgraben die Herrschaft und errichteten die Burg Bärnegg. Doch politische Konflikte und Grenzkonflikte mit Ungarn prägten die Region: Türkenangriffe und Kuruzenzüge hinterließen ihre Spuren. Erst nach den Wirren der Jahrhunderte fand die Gemeinde allmählich zur Ruhe. Im 20. Jahrhundert wurden benachbarte Siedlungen eingemeindet, was die heutige Gemeindeform schuf.
Die katholische Pfarrkirche mit den Heiligen Peter und Paul ist ein zentraler Ort des Gemeindelebens. Von der einst mächtigen Burg Bärnegg steht nur noch ein Turm, während andere Bauwerke wie die Nikolauskirche in Elsenau bis auf den Kirchturm verschwunden sind. Die Natur bietet mit der Willersdorfer Schlucht und dem Soldatenfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg besondere Orte. Wirtschaftlich lebt Schäffern vor allem von der Landwirtschaft, doch auch ein Verlag für Naturheilkunde hat hier seinen Sitz. Gemeinsam mit Nachbarorten bildet die Gemeinde den Tourismusverband Wechselland.