Nonnweiler liegt im Norden des Saarlandes, etwa auf halber Strecke zwischen Trier und Saarbrücken. Die Gemeinde erstreckt sich am Rande des Hunsrücks, wo der Schwarzwälder Hochwald in die Landschaft übergeht. Die Prims, ein Nebenfluss der Saar, durchfließt das Gebiet und speist die Primstalsperre, die durch den Bau der Bundesautobahn 1 entstand. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile wie Bierfeld, Braunshausen und Otzenhausen und ist als Heilklimatischer Kurort ausgewiesen.
Die erste schriftliche Erwähnung Nonnweilers stammt aus dem Jahr 1182, verbunden mit einem Hubertuskult, der den Ort zu einem Wallfahrtsziel machte. Im 16. Jahrhundert bildete sich die Hubertusbruderschaft, die bis ins 18. Jahrhundert durch päpstliche Ablässe bestätigt wurde. Später prägte die Eisenverarbeitung die Region, während der Bau der Eisenbahn und der Autobahnen die Infrastruktur veränderte. Ein Brand zerstörte 1984 die Kirche St. Hubertus, die heute wiederaufgebaut ist.
Die Gemeinde ist bekannt für ihre landschaftliche Schönheit, darunter der Nationalpark Hunsrück-Hochwald und der Planetenwanderweg an der Primstalsperre. Der Hochwald-Dom und der Ringwall von Otzenhausen, eine keltische Wehranlage, zählen zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Freizeitangebote wie die Sommerrodelbahn am Peterberg und die Nähe zu Wanderwegen machen Nonnweiler zu einem Anziehungspunkt in der Region.