Weiskirchen liegt im Westen des Schwarzwälder Hochwaldes und ist eine Gemeinde im Saarland. Fast die Hälfte ihres Gebiets ist von Wald bedeckt, während ein großer Teil landwirtschaftlich genutzt wird. Die Gemeinde besteht aus fünf Ortsteilen und ist von einer hügeligen, waldreichen Landschaft geprägt.
Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis in die jüngere Steinzeit zurück, später siedelten hier Kelten und Römer. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1030, als die Gegend zum Einflussbereich des Bistums Trier gehörte. Im Mittelalter wechselten die Besitzer einer Burg in Weiskirchen mehrfach, bevor die Gemeinde im 17. Jahrhundert an verschiedene Adelsfamilien fiel. Nach der französischen Besetzung wurde Weiskirchen preußisch und gehört seit 1946 zum Saarland.
Bekannt ist Weiskirchen für seinen Wild- und Wanderpark, der vor allem Rotwild beherbergt und ein beliebtes Ausflugsziel ist. Die Gemeinde ist zudem ein heilklimatischer Kurort und veranstaltet regelmäßig ein Kurparkfest. Persönlichkeiten wie der Politiker Peter Weber oder die Märtyrin Deotilla Gouverneur haben hier ihre Wurzeln.