Zeitz liegt im Süden von Sachsen-Anhalt, nahe der Grenze zu Thüringen, und wird von der Weißen Elster durchflossen, die die Stadt in Ober- und Unterstadt teilt. Die Oberstadt erhebt sich auf einem Berg, während die Unterstadt in tieferen Lagen an den Ufern des Flusses liegt. Zeitz ist umgeben von Industriegebieten, eingemeindeten Dörfern wie Aue und Aylsdorf sowie den Siedlungen Kloster Posa und Hainichen in der Nähe.
Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Vor- und Frühgeschichte reicht. Funde wie ein Faustkeil aus Wetterzeube oder mesolithische Werkzeuge belegen frühe Besiedlung. Im Mittelalter wurde Zeitz durch die Bischöfe geprägt, die hier eine Burg errichteten und die Stadt zum Bischofssitz machten. Später diente sie als Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Zeitz, wovon das Schloss Moritzburg zeugt.
Heute prägen historische Bauwerke wie die mittelalterliche Stadtmauer und die barocke Moritzburg das Bild. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Bahnknotenpunkt und Industriestandort, wobei viele Altbauten aus diesen Epochen erhalten blieben. Die Umgebung ist durch Braunkohletagebaue und Seen im Leipziger Neuseenland geprägt, die nach dem Ende des Bergbaus entstanden.