Pfedelbach liegt im Norden Baden-Württembergs, eingebettet zwischen der fruchtbaren Hohenloher Ebene und den bewaldeten Höhenzügen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Der Ort wird vom Pfedelbach durchflossen, der später in die Ohrn mündet, während sich das Gemeindegebiet bis in die Täler der Brettach und Ohrn erstreckt. Die Landschaft ist geprägt von Muschelkalkböden, die Wein- und Obstbau begünstigen, während die Keuperhänge oft bewaldet sind. Mit seinen Ortsteilen wie Harsberg und Untersteinbach reicht Pfedelbach bis in die Ausläufer der Waldenburger Berge hinein.
Erstmals erwähnt wurde Pfedelbach im 11. Jahrhundert, doch Funde wie bronzezeitliche Armreife oder römische Grenzanlagen des Limes belegen eine weit ältere Besiedlung. Im Mittelalter wechselten die Herren mehrfach, bis die Grafen von Hohenlohe im 15. Jahrhundert die Herrschaft übernahmen. Das Schloss entstand 1572, und 1663 erhielt der Ort Marktrechte. Nach der Zugehörigkeit zu Württemberg entwickelte sich Pfedelbach zu einer selbstverwalteten Gemeinde mit eigenem Rathaus und später einer modernen Festhalle.
Heute ist Pfedelbach bekannt für seine malerischen Ortsteile, die sich harmonisch in die umgebende Natur einfügen. Die Gemeinde liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und profitiert von der landschaftlichen Vielfalt zwischen Tälern und Bergen. Mit seiner historischen Prägung und den gut erhaltenen Bauwerken wie dem Schloss verkörpert Pfedelbach die typische Kultur der Region Hohenlohe.