Pinkafeld liegt im Nordwesten des Burgenlands, wo sanfte Hügel und das Wechselmassiv das Landschaftsbild prägen. Die Stadt wird vom Fluss Pinka durchzogen, einem Nebenfluss der Raab, der sie von Nord nach Süd durchquert. Im Westen und Nordosten erheben sich Erhebungen wie das SOS-Kinderdorf und Hochart, während im Süden die Gemeinde Riedlingsdorf bereits nahtlos anschließt.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 860, doch über Jahrhunderte hinweg blieb Pinkafeld unter ungarischer Herrschaft, obwohl die Bevölkerung überwiegend deutschsprachig war. Im Mittelalter erwarb die Stadt wichtige Privilegien wie Markt- und Mautrecht sowie Blutgerichtsbarkeit, die über die Jahrhunderte immer wieder bestätigt wurden. Vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert prägte das Tuchmachergewerbe das wirtschaftliche Leben.
Heute ist Pinkafeld vor allem als Schul- und Fachhochschulstadt bekannt, insbesondere durch die HTBLuVA Pinkafeld, die seit 1967 technische Ausbildungen anbietet. Die Stadt gehört zu den Klimaschutzgemeinden des Burgenlands und pflegt enge Verbindungen zu den Nachbargemeinden, die sie als Einkaufs- und Kulturort nutzen.