Prigglitz liegt im Südosten Niederösterreichs, im bergigen Industrieviertel auf etwa 635 Metern Höhe. Die Gemeinde erstreckt sich nördlich von Gloggnitz über dem Schwarzatal und umfasst rund 18 Quadratkilometer, von denen mehr als zwei Drittel mit Wald bedeckt sind. Nur ein Viertel der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Drei Ortsteile gliedern das Gebiet: Prigglitz selbst, Gasteil und Stuppachgraben.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens stammt aus dem Jahr 1264 und deutet auf eine kleine Brücke hin, wobei der slawische Einfluss im Namen erkennbar ist. Schon viel früher, zwischen dem 11. und 9. Jahrhundert vor Christus, wurde hier Kupfer abgebaut. Die Gemeinde entwickelte sich über Jahrhunderte in dieser bergigen Landschaft, geprägt von Wald und Landwirtschaft.
Besonders sehenswert ist die katholische Filialkirche zum heiligen Nikolaus in Prigglitz. Im Ortsteil St. Christof steht ein Schloss, und in Gasteil befindet sich ein Gut, das in den 1920er Jahren nach Entwürfen des Architekten Hubert Gessner erbaut und später von einem Künstlerehepaar mit Kunst im Freien gestaltet wurde. Eine Volksschule ist die wichtigste öffentliche Einrichtung vor Ort.