Heimbach liegt im Süden des Kreises Düren, eingebettet in die Eifel und vom Fluss Rur durchzogen. Am Rande des Stausees Heimbach breitet sich der Ort aus, umgeben von markanten Erhebungen wie dem Sonnenberg und dem Meuchelberg. Die Stadt ist als Luftkurort anerkannt und zieht Besucher aus Aachen, Köln, Bonn sowie aus Belgien und den Niederlanden an.
Erstmals erwähnt wurde Heimbach im Jahr 673 in fränkischen Schenkungsurkunden. Im Mittelalter entwickelte es sich zu einem befestigten Ort mit stadtähnlichem Charakter, bevor es unter Jülicher Herrschaft geriet. Nach wechselnden Besitzverhältnissen kam Heimbach 1815 zu Preußen und erhielt 1959 erneut Stadtrechte, nicht zuletzt wegen seiner Bedeutung als Fremdenverkehrszentrum.
Besonders bekannt ist Heimbach für seine Wallfahrtskirche mit der Schmerzhaften Mutter und die traditionellen Heimbacher Stühlchen, kleine gedrechselte Stühle aus Buchenholz. Die Stadt bewahrt zudem historische Spuren wie die Burg Hengebach und lockt mit Wanderwegen durch den Nationalpark Eifel. Ein besonderes Highlight ist der von Königin Marie Henriette gestaltete Aussichtspunkt Griesberg mit Panoramablick über das Rurtal.