Schleiden liegt in der Eifel und wird von der Olef durchflossen. Die Stadt grenzt im Norden an Heimbach, im Osten an Mechernich und Kall, im Süden an Hellenthal und im Westen an Monschau und Simmerath. Sie war einst Kreisstadt und liegt in Nordrhein-Westfalen.
Die Geschichte Schleidens reicht bis ins Mittelalter zurück, als es Zentrum einer Herrschaft und später der Grafschaft Schleiden war. Diese gehörte zum Herzogtum Luxemburg und wechselte mehrmals die Landesherrschaft, darunter zu den Burgundern, Habsburgern und schließlich zu Preußen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schleiden Teil des heutigen Deutschlands.
Bekannt ist Schleiden für sein Schloss und die spätgotische Schlosskirche, die auf eine Burgkapelle aus dem Jahr 1230 zurückgeht. Die Urfttalsperre, einst Europas größte Talsperre, prägt die Landschaft und gehört heute zum Nationalpark Eifel. Persönlichkeiten wie der Humanist Johannes Sturm und der Historiker Johannes Sleidanus stammen aus Schleiden.