Hemmingen liegt im Tal der Leine, eingebettet zwischen den fruchtbaren Lössböden des Weserberglands. Südlich von Hannover gelegen, grenzt die Stadt an Nachbarorte wie Laatzen, Pattensen und Springe. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern wie dem Ricklinger Holz und dem Bürgerholz sowie von Gewässern wie den Ricklinger Kiesteichen und dem Naturschutzgebiet Sundern.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Zeit um Christi Geburt zurück, als in Wilkenburg ein römisches Marschlager entstand. Später entwickelte sich Hemmingen aus einer mittelalterlichen Siedlung, die im 15. Jahrhundert wieder verschwand. Die heutige Stadt entstand 1974 durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden, die sich zu einer lebendigen Gemeinschaft vereinten. Seit 1999 trägt Hemmingen den Titel Stadt und wuchs besonders nach 1945 durch moderne Wohnbauten.
Die Stadt besticht durch ihre grünen Naherholungsflächen wie das Landschaftsschutzgebiet Linderter und Stamstorfer Holz sowie das Naturschutzgebiet Alte Leine. Kulturell bietet Hemmingen das Forum der Carl-Friedrich-Gauß-Schule, das Jugend-Kultur-Haus und regelmäßige Aufführungen der Leine-Bühne. Verkehrlich ist die Stadt durch die Stadtbahnlinie 13 an Hannover angebunden und fördert mit Radwegen und einem E-Lastenrad die Mobilität.