Laubach liegt im mittelhessischen Landkreis Gießen, eingebettet am Rande des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg. Der Ort erstreckt sich entlang der Wetter, deren Flusslauf den unregelmäßigen Grundriss der Stadt prägt. Im Norden erhebt sich das Schloss mit seinem Park, während sich im Südwesten die ummauerte Altstadt mit quadratischem Grundriss anschließt. Östlich und nordwestlich des Kerns entstanden jüngere Wohnsiedlungen, im Westen grenzt ein Industriegebiet an die Bahnlinie. Die Gemarkung zählt zu den flächengrößten des Landkreises.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Laubach im frühen Mittelalter als Lovbach, als Güter an das Kloster Fulda übertragen wurden. Der Name deutet auf das Sammeln von Laub für das Vieh hin. Im 14. Jahrhundert gelangte der Ort unter die Herrschaft der Grafen von Solms-Laubach, die Burg und Dorf in ihren Besitz brachten. Später wechselte Laubach mehrfach die Verwaltungszugehörigkeit, bis es schließlich dem Landkreis Gießen zugeordnet wurde. Im Zuge der hessischen Gebietsreform wurden umliegende Dörfer eingemeindet.
Das Schloss im Norden prägt das Stadtbild und ist umgeben von einem weitläufigen Park. Die Altstadt mit ihrer quadratischen Struktur und der Stadtkirche bildet das historische Zentrum. In den umliegenden Stadtteilen wie Altenhain oder Freienseen zeigen sich noch Spuren der früheren Eigenständigkeit. Laubach liegt in einer von Vulkanen geprägten Landschaft, die Wanderungen und Naturerlebnisse ermöglicht.