Meschede liegt im nördlichen Sauerland, beidseitig der Ruhr und nahe der Hennetalsperre, umgeben vom Naturpark Arnsberger Wald im Norden und dem Rothaargebirge im Süden. Der tiefste Punkt des Stadtgebiets befindet sich an der Ruhr bei Oeventrop auf 214 Metern, während der Hockenstein im Süden mit 692,5 Metern den höchsten Punkt markiert. Die Stadt erstreckt sich über etwa 218 Quadratkilometer, wobei mehr als die Hälfte aus Wald besteht und nur ein kleiner Teil bebaut ist.
Die Wurzeln Meschedes reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als eine Wallburg namens Hünenburg entstand und später ein adliges Damenstift gegründet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 913, als das Stift „Mescedi“ genannt wurde. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Markt- und Handelsplatz, besonders nach der Verleihung von Markt- und Zollrechten im 10. Jahrhundert. Später prägten Bergbau und Handwerk das Leben, während die Stadt durch ihre Lage an Handelswegen an Bedeutung gewann.
Heute ist Meschede vor allem als Kreisstadt des Hochsauerlandkreises bekannt und trägt seit 2012 den Titel Kreis- und Hochschulstadt. Historisch bedeutsam sind die Stiftskirche St. Walburga mit ihrem karolingischen Westturm und die Michaeliskapelle auf dem Klausenberg. Die Stadt ist von einer abwechslungsreichen Landschaft aus Wäldern, Flusstälern und Bergen geprägt, die zum Wandern und Erholen einlädt.