Warstein liegt im Süden des Kreises Soest, eingebettet zwischen dem Naturpark Arnsberger Wald und dem Haarstrang. Der Fluss Möhne trennt die waldreiche Südhälfte vom offenen Norden. Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche von rund 158 Quadratkilometern und reicht von Höhenlagen über 580 Metern bis in Täler auf etwa 216 Metern. Neun Ortsteile wie Belecke und Suttrop gliedern das Gebiet, das im Uhrzeigersinn an Gemeinden wie Anröchte und Arnsberg grenzt.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in den Bilsteinhöhlen, wo Werkzeuge aus der Mittelsteinzeit entdeckt wurden. Urkundlich taucht Warstein erst nach 1200 auf, als ein Nachtrag zu einer Klosterurkunde den Namen erwähnt. Die Entwicklung zur Stadt vollzog sich unter Kölner Erzbischöfen, die im 13. Jahrhundert die Stadtrechte verliehen. Schon früh prägte die Eisenverarbeitung das Gebiet, wovon Schlackenreste in der alten Siedlung Altenwarstein zeugen.
Heute ist Warstein bekannt für seine markanten Bauwerke wie den Lörmecke-Turm auf dem höchsten Punkt des Stadtgebiets. Die Bilsteinhöhlen mit ihren archäologischen Funden ziehen Besucher an, während die Landschaft zwischen Wäldern und dem Haarstrang Wanderern und Naturliebhabern gefällt. Die Stadt verbindet damit historische Spuren mit einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft.