Osterhofen liegt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, eingebettet zwischen Plattling und Vilshofen an der Donau. Das Stadtgebiet reicht von den Ufern der Donau im Norden bis ins Vilstal im Süden. Im Norden grenzt es an Gemeinden wie Niederalteich und Hengersberg, während im Süden und Westen Nachbarorte wie Künzing und Eichendorf liegen.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Bandkeramik-Zeit zurück, als in Schmiedorf eine Kreisgrabenanlage entstand. Im Mittelalter entwickelte sich um das Kloster Osterhofen eine Siedlung, die Ende des 12. Jahrhunderts Marktrecht erhielt. Landgraf Johann von Leuchtenberg gründete 1378 die neue Stadt Osterhofen, während das alte Osterhofen später zu Altenmarkt wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt schwer beschädigt, erholte sich aber durch die Stiftung eines Spitals und die Ansiedlung eines Landgerichts.
Besonders sehenswert ist die barocke Basilika Altenmarkt mit ihrer prächtigen Ausstattung durch die Brüder Asam. Der Wasserturm Altenmarkt, 1908 erbaut, steht heute unter Denkmalschutz. Osterhofen ist auch für seine Wallfahrtskirchen bekannt, darunter die Wallfahrtskapelle Maria, Zuflucht der Sünder. Die Stadt pflegt Partnerschaften mit Stráž in Tschechien und Ballybay in Irland und engagiert sich im Klima-Bündnis.