Abenberg liegt im mittelfränkischen Landkreis Roth, etwa 25 Kilometer südwestlich von Nürnberg und zehn Kilometer westlich der Kreisstadt Roth. Eingebettet zwischen der Frankenhöhe im Nordwesten, der Fränkischen Alb im Süden und Osten sowie dem Fränkischen Seenland im Norden, wird das Gebiet von kleinen Flussläufen durchzogen, die über Rednitz und Regnitz zum Main entwässern. Südlich des Ortes erstreckt sich das Spalter Hügelland.
Erstmals zwischen 1057 und 1075 als „Abinberch“ erwähnt, geht der Name auf eine Siedlung an einem Berg oder einer Burg zurück, die einem Abbo gehörte. Im 11. Jahrhundert entstand hier eine Grafschaft, deren Geschlecht über Jahrhunderte prägend war. Nach dem Aussterben der männlichen Linie kam der Ort durch Heirat an die Burggrafen von Nürnberg und später an die Hohenzollern. 1299 erhielt Abenberg das Stadtrecht und entwickelte sich unter Eichstätter Herrschaft zu einem Verwaltungszentrum. Im 18. Jahrhundert zählte der Ort zahlreiche Anwesen, darunter herrschaftliche und kirchliche Gebäude, bevor er 1803 an Bayern fiel.
Heute prägen die mittelalterliche Burg mit Haus fränkischer Geschichte und Klöppelmuseum das Bild, während die Altstadt mit ihrer Stadtbefestigung und dem Rathaus aus dem 18. Jahrhundert Besucher anzieht. Die Klosterkirche St. Peter und der Stillaplatz mit Brunnen erinnern an die religiöse Vergangenheit. Im Umland lockt ein 27-Loch-Golfplatz, und der Druidenstein im Abenberger Wald gilt als markantes Bodendenkmal.